Struktureller Wandel als Chance
Kirche und Gesellschaft befinden sich im Umbruch - und mit ihnen die Rahmenbedingungen für ehrenamtliches Engagement. Neue pastorale Strukturen, Fusionen von Kirchengemeinden und Caritasverbänden, Transformations- und Sparprozesse sowie veränderte Schwerpunktsetzungen prägen auch die Arbeit der Caritaskonferenzen (CKD) im Bistum Limburg.
Vor diesem Hintergrund hat sich die CKD ein Jahr lang intensiv mit der Überarbeitung ihrer Ordnung befasst. Das Ergebnis: eine grundlegende Neufassung der Arbeitsgrundlage, die im Januar 2026 mit den Unterschriften der Vorstände von CKD und Diözesancaritasverband in Kraft getreten ist. Die bisherige Ordnung aus dem Jahr 2012 entsprach in Teilen nicht mehr den aktuellen kirchlichen und strukturellen Realitäten. Insbesondere neue pastorale Räume, veränderte Engagementformen und gestiegene Anforderungen an Beteiligung, Flexibilität und Transparenz machten eine Neuausrichtung notwendig.
Die neue Ordnung vereinfacht Strukturen, stärkt Beteiligungsmöglichkeiten und richtet das Netzwerk konsequent auf zukünftige Herausforderungen aus. Dabei ging es nicht nur um eine formale Anpassung, sondern um eine inhaltliche und strukturelle Weiterentwicklung der CKD insgesamt.
Dies wird auch durch eine Namensänderung sichtbar: Aus CKD - Das Netzwerk von Ehrenamtlichen in Caritas und Pfarreien im Bistum Limburg wurde CKD - Das Netzwerk von caritativ engagierten Ehrenamtlichen im Bistum Limburg.
Der neue Name bringt die Öffnung des Netzwerks auf den Punkt und unterstreicht den Anspruch, caritativ engagierte Ehrenamtliche aus unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern zusammenzuführen.
Die CKD versteht den strukturellen Wandel damit nicht als Einschränkung, sondern als Chance, ehrenamtliches Engagement zeitgemäß weiterzuentwickeln und nachhaltig zu stärken.
Weitere Informationen zu den Caritaskonferenzen (CKD) im Bistum Limburg