LIMBURG.- Es ist eine Krise, die mehr als 12 Millionen Menschen betrifft: Die Rede ist vom Sudan. Seit 2023 bekämpfen sich der Armeechef Abdel Fattah Al-Burhan und der Anführer der paramilitärischen Gruppe "Rapid Support Forces" Mohammed Hamdan Dagalo. Diese Kämpfe haben bereits 12 Millionen Menschen vertrieben. Die Menschen sind auf Notunterkünfte, Medikamentenspenden, Trinkwasser- und Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Das Bistum Limburg und der Diözesancaritasverband unterstützen die Sommeraktion der Diakonie Katastrophenhilfe und Caritas international, die auf diese vergessene Krise aufmerksam machen, mit 30.000 Euro.

Die Sommeraktion trägt den Titel: "Die größte Krise ist das Vergessen". Damit will Caritas international und die Diakonie Katastrophenhilfe nicht nur an die Menschen im Sudan und an die Flüchtlinge erinnern, sondern auch tatkräftig helfen. "Caritas international und Diakonie Katastrophenhilfe wollen mit ihren Partnerorganisationen, wie den Schwestern in Kodok oder Emergency Response Rooms im Sudan, die Menschen mit Nahrungsmitteln versorgen, medizinisch und psychologisch betreuen und sicher unterbringen", heißt es im Faltblatt zur Aktion. Dafür sind die Hilfswerke auf Spenden angewiesen.
Das Bistum Limburg und der Diözesancaritasverband für die Diözese Limburg rufen daher zur Solidarität durch Gebet und Spenden mit den Menschen im Sudan auf:
Deutscher Caritasverband e. V.
IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02
BIC: BFSWDE33XXX
Spendenstichwort: Sommeraktion 2026 Sudan CY02213