Die Studie ist Teil des Projekts "Caritas in Stadt und Land" und soll konkrete Ansatzpunkte liefern, wie künftig Angebote und Ressourcen sozialräumlich passgenau ausgerichtet werden können.
In dem aktuell angelaufenen Preprojekt wird zunächst eine quantitative Analyse der Region des Bistums Limburg erstellt. Ziel ist es, eine "soziale Landkarte" abzubilden, die die Unterschiede in den Versorgungsanforderungen, Strukturen und Lebenslagen in Stadt und Land aufzeigt.
"Sorgfältig ausgewählte sowie valide Daten dienen als essenzielle Ausgangsbasis, um Bedarfe für soziale Angebote zu ermitteln und diese zielgerichtet und bedarfsorientiert weiterzuentwickeln", betonten Robert Follmer und Stefan Heider vom Institut für angewandte Sozialwissenschaft im Rahmen der Kick-off-Veranstaltung in Limburg.
Der DiCV Limburg erwartet von der Studie eine datenbasierte Grundlage, die Aufschluss darüber gibt, wo Stadt und Land im Bistum Limburg unterschiedliche Bedarfe und Versorgungslücken haben. "Die soziale Landkarte ist die Basis für das Projekt Caritas in Stadt und Land", so Angie Martiens, Projektleiterin beim DiCV Limburg. Denn bis Ende 2027 möchte sich der Verband zu den gesellschaftlichen Bedarfslagen in städtischen und ländlichen Regionen des Bistums Limburg positionieren, passende Angebote vor Ort fördern und so einen Beitrag zu gleichwertigen Lebensverhältnissen der Menschen in Stadt und Land im Bistum Limburg leisten.
