Engagement

CKD – Das Netzwerk von Ehrenamtlichen in Caritas und Pfarreien im Bistum Limburg

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Es setzt sich dafür ein, dass die Rechte der Ehrenamtlichen gestärkt und die Rahmenbedingungen für ehrenamtliches, caritatives Engagement im Bistum stetig weiterentwickelt werden.

Die Caritas-Konferenzen Deutschlands, Diözesanverband Limburg, sind das Netzwerk caritativ tätiger Ehrenamtlicher in Pfarreien und sozialen Einrichtungen. Die CKD setzen sich für die Interessen Ehrenamtlicher ein, d. h. sie unterstützen diese konkret und praxisnah bei ihren Aufgaben in sozialen Handlungsfeldern vor Ort. Im Bistum Limburg gibt es ca. 14.000 Ehrenamtliche, die sich sozial-caritativ in Kirchengemeinden sowie den Einrichtungen und Diensten der Caritas engagieren. 

Die CKD ist in dem Fachbereich Gemeindecaritas und Bildung angesiedelt.

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Ordnung CKD - Das Netzwerk (Stand: August 2015)

Presse-Info "Auch im Ehrenamt ist online wichtig" - Caritasstiftung fördert Ehrenamtlichen-Projekt der CKD im Bistum Limburg mit 9.900 Euro

Newsletter 18/2015 CKD-Ehrenamtsfachtag: Ehrenamt heute - eine bewusste Entscheidung auf Zeit

CKD - Das Netzwerk der Ehrenamtlichen

Die Struktur der CKD

Die CKD-Struktur

Auf Diözesanebene gibt es einen ehrenamtlichen Vorstand mit einer hauptamtlichen Geschäftsführung.

Der Vorstand der CKD im Bistum Limburg.

Der Vorstand der CKD im Bistum Limburg:

  • Ursel Grobien (Bezirk Hochtaunus)
  • Georg Königstein (Bezirk Limburg)
  • Pfarrer Ludwig Reichert (geistlicher Begleiter)
  • Torsten Gunnemann (Geschäftsführer).

Was bedeutet CKD?

 Was bedeutet CKD?

Die Buchstaben stehen für Caritas-Konferenzen Deutschlands.

Das C steht für unseren Auftrag: wir sind ein christlicher, ein katholischer Verband, Nächstenliebe (lat. Caritas) ist unser Programm. Wir sind ein Fachverband innerhalb des deutschen Caritasverbandes.

Das K steht für die Art unseres Handelns:

Wir verstehen uns als Netzwerk Ehrenamtlicher, in dem wir die verschiedenen Begabungen der Einzelnen „zusammentragen“. Das lateinische Wort dafür lautet „conferre““. Unsere “Konferenzen“ sind also keine langweiligen Sitzungen sondern höchst kreative Aktivitäten, in denen engagierte Menschen ihre Erfahrungen und Fähigkeiten hilfsbedürftigen Menschen zur Verfügung stellen. Der Name "Caritas-Konferenz" geht zurück auf den heiligen Vinzenz von Paul. Im Jahr 1617 gründete er in vielen französischen Pfarrgemeinden "confréries de la charité". Er hatte erkannt: die Hilfe einzelner ist wunderbar. Noch besser ist es, wenn viele Menschen ihr Engagement „zusammentragen“. Mit einem Netzwerk systematischer Formen der Hilfe kann der persönliche Dienst am Nächsten wirkungsvoller gestaltet werden. 

Das D steht für unseren bundesweiten Zusammenschluss in den Caritas-Konferenzen Deutschlands.

Wir sehen nüchtern die gesellschaftlichen Bedingungen unseres Landes und bemühen uns, sie nach unseren Möglichkeiten zu verändern. Daher haben sich Diözesanverbände und diözesane Arbeitsgemeinschaften in Deutschland mit insgesamt ca. 80.000 ehrenamtlichen Mitgliedern auf der Bundesebene zu den Caritas-Konferenzen Deutschlands zusammengeschlossen. Unter diesem gemeinsamen Dach arbeiten auch die Katholische Krankenhaushilfe und die Katholische Altenheimhilfe.

Bewusst  sehen wir Deutschland als Teil der einen Welt. Deswegen sind die CKD in Deutschland weltweit vernetzt mit ehrenamtlichen Caritasgruppen in der AIC (Association Internationale des Charites), dem sich mehr als 250.000 Ehrenamtliche angehören in 50 Ländern angeschlossen haben.

Aufgabenfelder der CKD

Aufgabenfelder der CKD

Die Aufgabenfelder sind vielfältig und an den Lebenslagen von Einzelpersonen und Gruppen orientiert. Es können sein:

  • Der Besuch von alten und kranken Menschen
  • Begleitung behinderter Menschen
  • Unterstützung pflegender Angehöriger
  • Unterstützung von Flüchtlingen und Asylbewerbern
  • Betreuung Wohnungsloser
  • Leitung von Seniorenkreisen
  • Aktivitäten zur Finanzierung sozialer Aufgaben
  • Die Einrichtung von Kleiderkammern 

Daneben entstehen immer wieder neue Ideen und Projekte, mit denen Ehrenamtliche auf die Not in unserer Gesellschaft reagieren, beispielsweise mit 

  • der Sozialberatung durch Ehrenamtliche
  • einem Telefon für pflegende Angehörige
  • dem gemeinsamen Frühstück für Deutsche und Migranten
  • der Hilfe für Angehörige von Demenzerkrankten
  • der Gründung von Zeittauschbörsen
  • einer Babymöbel-Verleihbörse

In vielen Projekten zeigt sich der große Vorteil von ehrenamtlichem Engagement. Die Ehrenamtlichen kennen die Not vor Ort und können ohne großen bürokratischen Aufwand schnell und unmittelbar Menschen in Not unterstützen.

  • Ehrenamtliche Mitarbeit
  • Entsprechend ihren Fähigkeiten und Interessen können unsere Mitglieder die Tätigkeiten auswählen.
  • Umfang und zeitlicher Einsatz können selbst bestimmt werden.
  • Auf Wunsch erhalten unsere Mitglieder einen Nachweis über ihre Tätigkeit sowie über die Teilnahme an Schulung und Fortbildung.
  • Die Mitglieder sind im Rahmen ihres Einsatzes unfall- und haftpflichtversichert.